* Geprüfte Qualifikation unseres IT-Forensikers als IT Forensic Mobil Expert und IT Forensic Windows Expert.
Handy gehackt oder Computer gehackt? Unsere IT-Forensik prüft Ihr Gerät
Wir machen Handys und Computer wieder sicher. Lesen Sie hier, welche aktuellen Bedrohungen Ihre Daten gefährden.
Sie schicken uns Ihr Gerät, wir untersuchen es mit forensischer Technik und Sie erhalten einen nachvollziehbaren Bericht. Kein Bauchgefühl, sondern ein Befund. Das gilt für Smartphone und Tablet ebenso wie für Computer, Laptop und Datenträger.
Für die meisten Untersuchungen können wir einen Festpreis nennen, damit die Kosten von Anfang an feststehen.
Ein gehacktes Handy sieht aus wie jedes andere. Der Unterschied liegt im Dateisystem. Was ein Angreifer auf einem gehackten Handy tatsächlich anrichten kann, lesen Sie gleich im nächsten Abschnitt.
Oder rufen Sie an: 0800 30 50 757, kostenlos aus allen deutschen Netzen. Außerhalb unserer Sprechzeiten erreichen Sie den Anrufbeantworter. Hinterlassen Sie Ihr Anliegen und eine Rufnummer, wir melden uns bei Ihnen zurück.
Was ein Angreifer auf Ihrem gehackten Handy tun kann
Wozu ein Angreifer technisch in der Lage ist
Wenn Ihr Handy gehackt wurde, können die Täter technisch alles tun, was sie wollen:
- E-Mails, Textnachrichten und Anrufe abhören
- Kamera und Mikrofon fernsteuern und Sie beobachten
- Bankkonten angreifen und Zugangsdaten stehlen
- Überweisungen auf fremde Konten im Ausland veranlassen
Ihr Geld ist dann für immer weg. All das führt zu einem ernsthaften Vertrauensbruch, zur Verletzung Ihrer Privatsphäre und zu erheblichem finanziellem Schaden. Wir kennen zahlreiche Kunden, die unter einem erheblichen psychischen Leidensdruck stehen, nachdem sie Opfer von Hackern geworden sind.
Wie oft das vorkommt: Stalker, Partner, Arbeitskollegen
Es ist ein erschreckender Rekord, den PROOF-MANAGEMENT feststellen musste. Noch nie haben wir so viele gehackte Handys zur Prüfung erhalten wie im Jahr 2025. Allein für den Deliktsbereich Stalking, also Nachstellung, haben wir 2025 knapp vier Dutzend Geräte überprüft; 18 Smartphones waren mutmaßlich von Stalkern gehackt.
Dieser besorgniserregende Trend wird sich 2026 fortsetzen. Inzwischen berichten auch die Medien über die elektronische Seuche, etwa der SÜDKURIER und IT-Daily.
Übrigens: Auch die illegale Überwachung durch ehemalige Ehepartner und Lebenspartner hat enorm zugenommen.
Bevor Sie selbst etwas unternehmen: fünf Punkte, die den meisten Betroffenen erst später bekannt werden.
Was viele Betroffene erst zu spät erfahren
Fünf Fragen, die sich viele zu spät stellen
- Haben Sie Ihr Handy schon einmal mit einem fremden Ladekabel aufgeladen? Es ist tatsächlich möglich, ein Handy mit einem präparierten Kabel zu hacken und Daten abzusaugen.
- Wussten Sie, dass es mit dem Neukauf eines Handys nicht immer getan ist und Sie oft auch mit einem neuen Gerät weiter ausgespäht werden können?
- Ist Ihnen bekannt, dass sehr viele Antivirenprogramme nicht in die Tiefe des Dateisystems vordringen und deshalb nicht alle Angriffe erkennen?
- Wussten Sie, dass es Schadsoftware gibt, die erst durch die Nutzung von Antivirenprogrammen auf Ihr Handy gelangt?
- Ist Ihnen bewusst, dass es in Deutschland nur wenige Spezialisten gibt, die Hacking wirklich erkennen können?
Was daraus folgt
Geben Sie uns Ihr Handy zur forensischen Prüfung, dann haben Sie ein klares Ergebnis in der Hand.
Wichtig ist außerdem, nicht selbst herumzuprobieren. Zurücksetzen, Neuinstallieren oder eigene Suchläufe verändern und löschen genau die Spuren, auf die es später ankommt.
Nachfolgend eine Zusammenstellung der wichtigsten Bedrohungen.
Das können Sie selbst prüfen
Manches ist in wenigen Minuten ohne uns geklärt, und wir sagen Ihnen das lieber vorher, als Ihnen etwas zu verkaufen:
- die Ortungsfunktion Ihres Geräts
- geteilte Konten und Familienfreigaben
- fremde Geräte, die in Ihrem Konto angemeldet sind
- die Berechtigungen Ihrer Apps
- eingerichtete Weiterleitungen bei Anrufen und E-Mails
Die Anleitungen dazu stehen beim Hersteller Ihres Geräts, und diese Schritte können Sie selbst gehen. Bleibt danach etwas unklar, ist das genau der Punkt, an dem eine forensische Untersuchung weiterhilft.
Dafür sind wir da
Unsere Arbeit beginnt dort, wo mit Bordmitteln nichts mehr zu sehen ist: bei heimlich aufgespielter Späh- und Stalkerware, bei Trojanern, bei Eingriffen ins Dateisystem und bei Spuren, die später vor Gericht Bestand haben müssen.
Dafür kommt das Gerät in unsere Hände. Im Mittelpunkt steht die technische Untersuchung: was auf dem Gerät geschehen ist, auf welchem Weg es dorthin gelangen konnte und was sich davon belegen lässt. Wo der Fall es erfordert, beziehen wir die damit verbundenen Konten und Speicherdienste ein.
Wie eine Untersuchung bei uns abläuft, steht im nächsten Abschnitt.
So machen wir Ihr gehacktes Handy wieder sicher
Sie schildern uns den Fall
Sie rufen an oder schreiben uns. Wir besprechen, was Ihnen aufgefallen ist und was eine Untersuchung in Ihrem Fall leisten kann. Was auf dem Gerät geschehen ist, zeigt sich am Gerät selbst, deshalb folgt auf das Gespräch die Untersuchung.
Sie senden das Gerät ein
Sie schicken uns Ihr Handy an unseren Verwaltungssitz nach Bergisch Gladbach. Auf Wunsch untersuchen wir zusätzlich Tablet, Smartwatch oder Rechner.
Sie erhalten den Bericht
Innerhalb von durchschnittlich vier bis zehn Tagen erhalten Sie das Ergebnis als Bericht mit einer kompletten Auswertung Ihrer Daten und Programme. Jedes Detail in Ihrem Smartphone wird geprüft.
Und wenn der Computer gehackt wurde?
Für Computer, Laptops, Server und Datenträger gilt derselbe Weg: Sie schildern den Fall, das Gerät kommt zu uns, Sie erhalten einen Bericht. Nur die Technik dahinter ist eine andere; statt der Handy-Forensik arbeiten wir dann unter anderem mit X-Ways Forensics, Belkasoft und RECON LAB.
Häufig hängt beides zusammen: Wer Zugriff auf das Handy hat, hat ihn oft auch auf das Postfach oder den Rechner. Sagen Sie uns einfach, welche Geräte betroffen sein könnten, dann sehen wir sie gemeinsam durch. Alles zur IT-Forensik für Computer und Datenträger
Womit wir dabei arbeiten und warum das den Unterschied macht, lesen Sie jetzt.
Handy-Forensik mit Cellebrite und M3-PRO: was den Unterschied macht
Klare Hinweise auf Pegasus
PROOF-MANAGEMENT gehört zu den wenigen IT-Forensik-Unternehmen, die auf dem Mobiltelefon eines ehemaligen Bankmanagers klare Hinweise auf den Einsatz der hochentwickelten Spyware Pegasus festgestellt haben. Über den Fall wurde auch in den Medien berichtet.
Weitere Informationen zu Pegasus finden Sie auf unserer Spezialseite, und hier die Berichterstattung.
Cellebrite UFED: tiefgehende Extraktion statt Standardauswertung
Bei Smartphone-Untersuchungen setzen wir, soweit technisch möglich, professionelle forensische Lösungen des Herstellers Cellebrite ein, insbesondere Cellebrite UFED. Unter geeigneten Voraussetzungen kann damit eine Full-File-System-Extraktion durchgeführt werden, die deutlich tiefer in die auslesbaren Datei- und Systemstrukturen eines Geräts reicht als eine einfache Standardauswertung.
Gerade bei Verdacht auf Hacking, Spyware, Manipulationen oder unbefugte Zugriffe kann diese größere Untersuchungstiefe entscheidend sein. Ob eine solche Extraktion möglich ist, hängt unter anderem vom Gerät, vom Betriebssystem, vom Sicherheitsstand und vom Sperrzustand ab. Die gewonnenen Daten werden anschließend mit MOBILedit Forensic ULTRA und weiteren Spezialwerkzeugen ausgewertet.
Da die Systeme und Lizenzen von Cellebrite mit erheblichen Kosten verbunden sind, werden sie nicht von jedem Anbieter eingesetzt. Bei einem Angebotsvergleich sollte daher konkret geklärt werden, ob eine Full-File-System-Extraktion vorgesehen ist oder lediglich eine einfachere Standardauswertung erfolgt.
MEFF M3-PRO: zusätzliche Sicherheitsanalyse
Ergänzend setzen wir MEFF M3-PRO ein. Damit untersuchen wir iOS- und Android-Geräte gezielt auf Hinweise auf Spyware, Trojaner, Malware, Systemanomalien, verdächtige Netzwerkkommunikation und möglichen Datenabfluss.
Die Ergebnisse werden strukturiert ausgewertet und nachvollziehbar dokumentiert. Eine regelmäßige professionelle Sicherheitsüberprüfung kann insbesondere für Geschäftsführer, Vorstände, Unternehmer und andere exponierte Personen sinnvoll sein.
TÜV-geprüfte Qualität durch unseren IT-Spezialisten
Wir verwenden fortschrittlichste Technik, etwa das Analysesystem MEFF M3-PRO für alle gängigen Betriebssysteme, um angegriffene Schwachstellen im System Ihres Handys aufzudecken. So können wir Ihnen helfen, die Wanze in Ihrem Smartphone zu beseitigen, bevor es zu spät ist. Unser TÜV-zertifizierter IT-Forensiker ist darauf spezialisiert, diese Bedrohungen aufzuspüren und zu beseitigen, und kann dabei helfen, den Urheber des Angriffs zu lokalisieren.
Unser IT-Forensiker für Handys, Tablets und Smartwatches ist TÜV Rheinland zertifiziert, unter anderem als IT Forensic Mobil Expert. Aktuell ist er für zwei Staatsanwaltschaften in Deutschland im Bereich forensische Auswertung zuständig. Er ist Mitglied bei IACIS, der International Association of Computer Investigation Specialists, und Dozent im Bereich Mobile Forensic bei Modal und GFU. Darüber hinaus ist er als freier Dozent Ausbilder für das Bundeskriminalamt Wien und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und geprüfter Gutachter der DGuSV.
Was sich mit dieser Technik im Einzelnen untersuchen lässt, steht in der folgenden Übersicht.
Die Anwendungsgebiete unserer mobilen Forensik für Handys, Tablets und Smartwatches
Erkennung von Malware
Über spezielle forensische Datenbanken finden wir Bedrohungen wie Malware, Spähsoftware und Trojaner, die einen unerlaubten Datenabfluss von Ihrem Gerät verursachen. So lassen sich sogar staatliche und geheimdienstliche Spionagetools aufspüren. Unsere forensische Software geht dabei wesentlich tiefer in das System als übliche Antivirenprogramme.
GPS-Koordinaten auslesen
Wir sammeln alle auf einem Smartphone, Tablet oder einer Smartwatch gespeicherten GPS-Koordinaten und stellen sie in einem schriftlichen Bericht zusammen.
Umgehung von Sicherheitsmechanismen
In vielen Fällen lassen sich bestehende Sicherheitsvorkehrungen von Handys umgehen, um etwa physische Abbilder zu Beweiszwecken zu erstellen.
Physikalische Datenerfassung
Neben der erweiterten logischen Extraktion bieten wir die Erfassung physischer Android-Daten und deren Analyse an.
Erweiterte Anwendungsanalyse
Unterstützung einer sehr hohen Anzahl an Apps, aus denen die für Sie wichtigen Daten gezogen und aufbereitet werden können.
Intelligente Screenshots
Smart-Screenshots-Funktion, um Beweise auf mobilen Geräten zu erhalten.
Cloud-Forensik
Cloud-Extraktion, um an Daten zu gelangen, die nicht auf dem Gerät selbst liegen.
Smartwatch-Forensik
Auslesen von Smartwatches, um digitale Beweise zu erlangen.
Wiederherstellung gelöschter Daten
Suche nach gelöschten Daten und deren Wiederherstellung.
Fotoerkennung
Auf Wunsch erkennt eine spezielle KI verdächtige Inhalte wie Waffen, Drogen, Nacktheit, Währung oder Dokumente in Fotos und Videos.
Gesichts-Matcher
Auffinden bestimmter Personen in Fotos und Videos.
99 % zufriedene Kunden
Im Bereich Mobile Forensik liegt die Zufriedenheit unserer Kunden bei nahezu 100 %. Unser IT-Forensiker für Handys ist TÜV-geprüft, Mobil Expert und Sachverständiger.
Welche Angriffe uns 2026 besonders beschäftigen, lesen Sie im nächsten Abschnitt.
Aktuelle Warnungen 2026: SMS-Blaster, iPhone-Angriffe und SparkKitty
SMS-Blaster: betrügerische Funktechnik als neue Gefahr
Kriminelle nutzen zunehmend Angriffsmethoden, die über klassische Phishing-E-Mails oder manipulierte Webseiten hinausgehen. Ein aktuelles Beispiel sind sogenannte SMS-Blaster: mobile Systeme, die gegenüber Smartphones in der Umgebung wie eine Mobilfunkantenne auftreten. So lassen sich betrügerische SMS versenden, ohne dass die Täter die Telefonnummern vorher kennen müssen.
Focus Online berichtete am 5. Mai 2026 über Fälle, in denen solche Systeme eingesetzt worden sein sollen, um täuschend echte Zahlungsaufforderungen und Phishing-Nachrichten zu verbreiten. Betroffene wurden auf nachgebaute Webseiten geleitet, auf denen Zugangsdaten und Bankinformationen abgegriffen werden sollten.
Der Fall zeigt: Smartphones sind nicht nur durch installierte Schadsoftware, unsichere Apps oder manipulierte Links gefährdet. Auch Angriffe über die Kommunikationsinfrastruktur selbst müssen ernst genommen werden. Gerade Unternehmen sollten ungewöhnliche Nachrichten, verdächtige Zahlungsaufforderungen und mögliche Kompromittierungen mobiler Endgeräte nicht vorschnell als Einzelfall abtun.
Quelle: Focus Online, „Mit SMS-Blaster im Auto stehlen Betrüger Ihre Bankdaten", 5. Mai 2026
Hochentwickelte iPhone-Angriffe laufen oft unbemerkt
Erkenntnisse von Google Threat Intelligence und weiteren Sicherheitsforschern zeigen, dass iPhones erneut Ziel hochentwickelter Angriffsketten geworden sind. Bei der als DarkSword bezeichneten Exploit-Kette werden mehrere Schwachstellen in iOS kombiniert, um Geräte tiefgehend zu kompromittieren.
Gefährlich ist nicht nur die technische Qualität des Angriffs, sondern die Art der Durchführung: Betroffene bemerken häufig gar nichts. Ein präparierter Link, eine kompromittierte Webseite oder ein unauffälliger technischer Kontakt kann im Hintergrund genügen, damit Angreifer auf Kommunikationsinhalte, Fotos, E-Mails, Kontakte, Standortdaten und weitere sensible Informationen zugreifen.
Wer geschäftliche Daten, vertrauliche Kommunikation oder persönliche Inhalte auf dem iPhone verarbeitet, sollte das Risiko nicht unterschätzen. Moderne Angriffe zielen gerade darauf ab, unauffällig zu bleiben.
Quelle: Google Threat Intelligence zur Exploit-Kette DarkSword
Warum ein Update allein nicht ausreicht
Apple hat auf bekannte Schwachstellen mit Sicherheitsupdates reagiert, doch damit ist nur die eine Seite des Problems gelöst. Ein Update schließt bekannte Lücken für die Zukunft, beantwortet aber nicht die entscheidende Frage, ob ein Gerät möglicherweise bereits zuvor kompromittiert wurde.
Wer einen konkreten Verdacht hat, ungewöhnliche Vorgänge bemerkt oder auf seinem iPhone besonders schützenswerte Daten verarbeitet, sollte eine professionelle IT-forensische Überprüfung ernsthaft in Betracht ziehen. Nur durch eine gezielte Analyse von Artefakten, Auffälligkeiten und sicherheitsrelevanten Spuren lässt sich belastbar einordnen, ob Hinweise auf eine Kompromittierung vorliegen oder ob Entwarnung gegeben werden kann. Wer zu lange wartet, riskiert, dass aus einem unsichtbaren Sicherheitsvorfall ein echter Schaden wird.
Quelle: Apple, Sicherheitsupdates
SparkKitty bedroht Smartphones und digitale Wallets
IT-Forensiker und Sicherheitsexperten warnen vor der Schadsoftware SparkKitty, die sowohl Android- als auch iOS-Geräte infiziert. Besonders tückisch: Die Malware tarnt sich als scheinbar harmlose Krypto-App oder als Messenger, etwa als SOEX oder als gefälschte TikTok-Anwendung. Über manipulierte Apps im Google Play Store, aber auch außerhalb über sogenannte Enterprise-Zertifikate für iOS, kann SparkKitty selbst gut geschützte Geräte kompromittieren.
Sobald das Smartphone infiziert ist, liest SparkKitty gezielt Fotos, Screenshots und Gerätemetadaten aus. Im Fokus stehen Screenshots von Wallet-Seed-Phrasen und andere sensible Daten. Die gestohlenen Informationen werden automatisch an Cyberkriminelle weitergeleitet. Laut IT-Forensikern von Kaspersky ist SparkKitty seit Anfang 2024 im Umlauf und wurde bereits in offiziellen App Stores entdeckt.
Quelle: Focus Online, „Experten warnen plötzlich vor 3 eigentlich harmlosen Apps", Stand 25. Juni 2025
Was können Nutzer von Handys und Tablets tun?
Um die Sicherheit Ihres Smartphones zu gewährleisten, empfehlen IT-Forensiker und Detekteien mit Schwerpunkt auf digitaler Beweissicherung folgende Maßnahmen:
- Installieren Sie Apps ausschließlich aus offiziellen App Stores.
- Prüfen Sie App-Bewertungen und informieren Sie sich vorab über den Hersteller.
- Speichern Sie keine Passwörter oder Wallet-Keys als Screenshot auf Ihrem Gerät.
- Kontrollieren Sie regelmäßig die App-Berechtigungen.
- Nutzen Sie aktuelle Antiviren-Software und aktivieren Sie Sicherheitstools wie Play Protect.
Besteht der Verdacht, dass Ihr Handy gehackt wurde oder dass Sie Opfer von Malware sind, ist eine professionelle IT-forensische Untersuchung durch einen zertifizierten IT-Forensiker empfehlenswert. Nur so können digitale Beweise gesichert und rechtssicher ausgewertet werden.
Wer die Begriffe sortiert haben möchte, findet unten die Bedrohungsarten im Überblick.
Malware, Spyware, Trojaner: die Bedrohungen im Überblick
Malware, die heimliche Bedrohung
Malware steht für schädliche Software, die Computer und mobile Geräte infiziert und Schäden verursacht. Dazu gehören Viren, Trojaner, Würmer, Ransomware, Spyware und Adware.
Einige Arten beschädigen oder löschen das Handy und die darauf gespeicherten Daten, wodurch wichtige Informationen verloren gehen. Andere steuern das Handy fern, um den Nutzer auszuspionieren oder Passwörter und Bankdaten zu stehlen; die lassen sich dann für Identitätsdiebstahl oder Finanzbetrug nutzen.
Um Malware zu vermeiden, sollten Sie Apps nur aus vertrauenswürdigen Quellen laden und auf verdächtige Nachrichten und Links achten. Wie sich Malware tarnt, steht in den folgenden Tafeln; unser Sonderthema NSO Pegasus behandelt einen der gefährlichsten Trojaner zur dauerhaften Überwachung von Personen.
Spyware, die moderne Überwachungswaffe
Spyware sammelt Informationen über den Nutzer, ohne dass er es merkt. Sie wird heimlich installiert und kann dann:
- Tastatureingaben und Kennwörter erfassen
- Telefonanrufe und Gespräche aufzeichnen
- Standorte und Bewegungen verfolgen
- Textnachrichten und E-Mails überwachen
- auf Kontakte und persönliche Daten zugreifen
- Kamera und Mikrofon aktivieren und Aufnahmen machen
Verbreitet wird Spyware oft über infizierte Apps, E-Mail-Anhänge oder schädliche Links. Einmal installiert, ist sie schwer zu erkennen und bleibt lange unbemerkt.
Viren auf Handys
Viren infizieren gesunde Dateien, indem sie ihren eigenen Code einbetten. Wird eine infizierte Datei geöffnet, wird der Virus aktiv und breitet sich weiter aus. Auf einem Handy verursacht das:
- Verlangsamung des Geräts, weil Ressourcen verbraucht werden
- Datenverlust oder beschädigte Daten
- unautorisierte Nutzung: heimlich versendete SMS, getätigte Anrufe, gestohlene Daten
- immense Kosten durch automatisch getätigte kostenpflichtige Anrufe und SMS
Trojaner, das moderne trojanische Pferd
Ein Trojaner tarnt sich als nützliche oder legitime Software, um unbemerkt in ein System einzudringen. Je nach Absicht des Hackers stiehlt er Daten wie Passwörter, Bank- oder Kreditkarteninformationen, persönliche Dateien und Dokumente, steuert das Handy fern, aktiviert Kamera oder Mikrofon, installiert weitere Malware oder bindet das Gerät in ein Botnet ein.
Trojaner zielen also auf das Eindringen und den Zugriff, während Viren darauf ausgerichtet sind, sich zu replizieren und das System zu schädigen. Einen Trojaner zu erkennen ist in der Regel nur Spezialisten möglich, weil er sich unauffällig im Hintergrund ausführt.
Stille SMS, heimlicher geht Abhören nicht
Die Stille SMS ist eine kurze Textnachricht, die an ein Handy gesendet wird, ohne dass der Empfänger es bemerkt. Sie wird nicht angezeigt, es gibt keinen Ton und keine Benachrichtigung.
Versendet wird sie oft von Strafverfolgungsbehörden oder Geheimdiensten, um Bewegungsprofile zu erstellen oder zu prüfen, ob ein Handy aktiv ist und sich in der Nähe eines bestimmten Standorts befindet; die Technik heißt auch Pinging oder Silent SMS Tracking. Auf einem gehackten Handy lässt sie sich nutzen, um Bewegungsprofile und Standortinformationen zu sammeln.
Dagegen helfen regelmäßige Sicherheitsupdates, Aufmerksamkeit für verdächtige Aktivitäten und die Kontrolle, dass keine unbekannten Apps installiert sind.
Adware, die allgegenwärtige Plage
Adware zeigt Anzeigen auf einem Gerät an. Sie wird häufig ohne Wissen oder Zustimmung des Benutzers installiert und kann die Leistung beeinträchtigen:
- langsamere Leistung und längere Ladezeiten
- höherer Datenverbrauch und damit höhere Kosten
- störende Pop-up-Anzeigen
- Sicherheitsrisiko, weil manche Adware weitere Schadsoftware installiert
- Sammeln persönlicher Daten wie Suchanfragen, Surfgewohnheiten und Standortdaten
Ransomware, die modernste Form der Erpressung
Ransomware blockiert oder verschlüsselt den Zugriff auf ein Handy oder die darauf gespeicherten Daten. Der Täter verlangt dann ein Lösegeld für die Freigabe. Einmal unbemerkt installiert, kann sie das Gerät sperren oder den Zugriff auf Dateien, Bilder, Kontakte und Apps einschränken; oft erscheint zusätzlich eine Erpressernachricht. Verbreitet wird sie über infizierte Apps, E-Mail-Anhänge oder schädliche Links.
Verwandte Themen und der Weg zu uns stehen zum Schluss.
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Mobbing und Bossing
Observationen und Ermittlungen Werden Räume abgehört? Dann hilft die Lauschabwehr weiter. Geht es um Rechner, Server oder E-Mail-Bestände, finden Sie alles zur IT-Forensik auf der Übersichtsseite.
Untersuchung anfragen oder Rückruf vereinbaren
Damit Sie mehr vom Gespräch haben: Wir sind ein Sachverständigenbüro für forensische Untersuchungen. Was auf einem Gerät geschehen ist, stellen wir am Gerät selbst fest, mit forensischer Technik und einer Dokumentation, die auch in einem Verfahren trägt. Dafür kommt das Gerät zu uns, persönlich oder auf dem Postweg.
Am Telefon klären wir, was sich in Ihrem Fall feststellen lässt und wie eine Untersuchung ablaufen würde. Schildern Sie einfach, was vorgefallen ist, den Rest ordnen wir ein.
Ein Rat vorab: Ändern Sie bis dahin möglichst nichts am Gerät, also kein Zurücksetzen, kein Neuinstallieren, keine eigenen Suchläufe. Genau die Spuren, auf die es später ankommt, gehen dabei verloren. Lassen Sie das Gerät deshalb bitte so, wie es ist.
Wurde ein Konto übernommen? Ändern Sie zuerst das Passwort und schalten Sie die Zwei-Faktor-Anmeldung ein, das betrifft das Konto und zerstört keine Spuren am Gerät. Ist dagegen das Gerät selbst betroffen, hilft das wenig, denn wer mitliest, sieht auch das neue Passwort. Dann ist die Untersuchung des Geräts der richtige Schritt.
Ein paar Sätze genügen: um welches Gerät es geht, was Ihnen aufgefallen ist, seit wann, und wie eilig es ist. Und bitte eine Rufnummer, unter der wir Sie erreichen. Fast immer können wir Ihnen dann einen Festpreis für die Untersuchung nennen.
Oder rufen Sie an: 0800 30 50 757, kostenlos aus allen deutschen Netzen. Außerhalb unserer Sprechzeiten erreichen Sie den Anrufbeantworter. Hinterlassen Sie Ihr Anliegen und eine Rufnummer, wir melden uns bei Ihnen zurück.
Allgemeine Bewertungen von unseren Kunden zu verschiedenen Leistungen die unser Unternehmen anbietet
Bild KI bearbeitet (Basis echtes Foto)
IT Forensik von PROOF-MANAGEMENT
unterstützt Sie bei der Aufklärung von Hacking
Wir analysieren kompromittierte und gehackte Smartphones, Computer und IT-Systeme, etwa zur Klärung von Sicherheitsvorfällen, Manipulationen oder Datenverlusten.
Rufen Sie mich an, oder vereinbaren Sie einen Rückruf.



